Woche 11 – Macka B

Nachdem die letzten Wochen viel Nachdenkliches kam, möchte ich heute einen leichten und erfrischenden Kanal empfehlen. Macka B ist ein britischer Raggae-DJ und Rastafari, der auf YouTube musikalische Ernährungs- und Gesundheitstipps unter die Leute bringt. Man bekommt ziemlich genau das, was man sich darunter vorstellt und ich denke, diese sehr direkte und niedrigschwellige Ansprache macht den halben Charme aus. Über ihre spirituelle Rolle hinaus sind Rastafari in ihren Communities häufig auch Ratgeber für allgemeine Lebensführung. Ich will diese Empfehlung aber nicht zu einem Religionen-Ding machen, weil da auch nicht immer alles rosig ist. Schaut euch bei Interesse vielleicht den Wikipedia-Artikel an. Mir geht es vor allem um das Internetphänomen, das ich sehr originell und in seiner Art sehr typisch für YouTube finde. Nach ein, zwei Videos wisst ihr, was ich meine 😉

Es gibt hauptsächlich zwei Videoreihen. Die erste heißt “Wa Me Eat Wednesdays” und es geht um die Vielfalt pflanzlicher Ernährung, mit Einträgen unter anderem zu:

Die zweite heißt “Medical Mondays” und es geht um gesundheitsfördernde Eigenschaften von verschiedenen veganen Lebensmitteln, zum Beispiel:

Es gibt auch “echte” Musikvideos zu längeren Songs. Die drehen sich auch um Ernährung und Körperwahrnehmung, aber auch mal um soziale Konfliktthemen, wie Gentrifizierung. Eine Auswahl:

  • Wha Me Eat – Seine musikalische Antwort auf die Frage “Du bist vegan? Was isst du dann eigentlich?” Wer kennt es nicht?
    Absolute Lieblingszeile: “Instead a nyam the fish me nyam what them fish nyam” =D
  • Health Is Wealth – Der Name ist Programm. Und ich hab instant wieder einen Ohrwurm.
  • Excess Baggage – Ein Song über Lebensqualität durch körperliche Fitness, die ohne Bodyshaming auskommt.
  • Gentrification – Ein Song über (und gegen) das Verdrängen von Menschen mit wenig Einkommen aus vorwiegend städtischen Wohn- und Lebensbereichen. Auch bei uns ein Problem!