Radtour durchs Alte Land

Gemeinsam mit den Ortsverbänden Jork, Lühe und Horneburg habe ich am Samstag wieder einige Fahrradkilometer gemacht, diesmal durchs Alte Land. Ich freue mich immer über diese Termine, weil es endlich wieder echte Treffen gibt, bei denen ich einige Mitglieder vor Ort überhaupt zum ersten mal persönlich sehen und kennenlernen kann.

Wir haben uns vor Ort den Deich am Hahnhöfersand angeschaut und über die Entwicklungspläne von Hamburger Seite gesprochen. Es hat mich zwar nicht überrascht, dass die Mitglieder vor Ort ziemlich tief in den Themen stecken, aber beeindruckt war ich trotzdem. Bei der nächsten Station am Lüheanleger hat sich bei Muffins und Apfelschorle das Netzwerk uns:elbe vorgestellt, das sich unter anderem gegen die weitere Vertiefung der Elbe einsetzt.

Auf der weiteren Fahrt waren immer wieder die lokalen Landschaften Thema und das Fuß- und Radwegenetz, aber auch Obstbauflächen, der Zustand von Ausgleichsflächen (etwa für die A26), Deiche, Elbinseln, Mündung und Nebenfluss Lühe, Deichhufendörfer, Marsch- und Moorflächen und sanfter Tourismus. Die Route beinhaltete zum Teil recht abenteuerliche (aber offizielle!) Wege, die direkt durch die Obstbaumreihen liefen und deren Zustand deutlicher von den Spuren hölzerner Wagenräder geprägt war, als von einem modernen Ausbau von Verkehrswegen.

Zielstation war das Handwerksmuseum in Horneburg, wo wir nach einem Ankommen mit Kaffee und Kuchen die Möglichkeit hatten, uns die Schmiede, die Holz- und Lederwerkstatt und einige andere Besonderheiten des Museums anzuschauen. Die Stimmung und das Wetter haben eingeladen, ein paar Stunden zu bleiben und am Ende habe ich mich gemeinsam mit einem Neumitglied mit dem Rad auf den Rückweg Richtung Stade gemacht. Immer der Bahn entlang. Danke für die Einladung – so stelle ich mir Wahlkampf vor!